Schnell, schneller, Fiasp? - Ein Monat mit dem neuen Insulin

So, jetzt aber erstmal: Schande über mich. Ich habe mit Entsetzen gesehen, dass mein letzter Post über einen Monat her ist. Ich würde auch gern Besserung geloben, aber bei mir steht momentan einiges auf dem Programm, sodass der Blog leider manchmal auf der Strecke bleibt. Wer das noch nicht tut, kann mir aber gerne auf Instagram (extrasuess.diabetesblog) folgen, dort bin ich deutlich aktiver - ein Foto lässt sich nunmal doch schneller posten ;-)

Nun aber zu meinem eigentlichen Blogpost, in dem es um das seit April verfügbare Insulin Fiasp und meine Erfahrungen im ersten Monat damit geht.

* Nachtrag nach 2 Jahren: Mein endgültiges Fazit zu Fiasp und warum ich letztlich doch wieder gewechselt habe - all das findet ihr ganz unten im Beitrag.)

 

Alles neu?

Fiasp baut auf NovoRapid auf. Das zunächst mal als Grundinfo, denn so ganz komplett neu ist Fiasp dann nämlich doch nicht. Gut, in NovoRapid steckt die schnelle Wirkung ganz offensichtlich schon im Namen drin. Und so steht auch Fiasp für faster-acting Insulin aspart.
Da NovoRapid der Handelsname von Insulin aspart ist, könnte man also auch ganz einfach sagen: Fiasp soll ein schnelleres NovoRapid sein. Und das brauchte ich definitiv.

Ich bin jahrelang der naiven Annahme gefolgt, NovoRapid sei tatsächlich unglaublich schnell wirkend. Spritz-Ess-Abstand? Habe ich bis vor 3-4 Jahren nie eingehalten, oft sogar erst deutlich nach dem Essen gespritzt. Das Insulin ist ja schnell, dann passt das schon.

Eine klare Fehleinschätzung, die sich spätestens durch das Freestyle Libre ganz deutlich zeigte. Ich brauchte mit NovoRapid einen Spritz-Ess-Abstand von 15-30 Minuten, um nicht nach dem Essen schwindelerregend hohe Werte zu haben. Seit ich den einhalte, hatte ich auch nie mehr einen HbA1c über 7,0%, auf den ich vorher quasi abonniert war.
Trotzdem: Auch mit dem Spritz-Ess-Abstand ließen sich so manche Blutzuckeranstiege von über 250 mg/dl nicht vermeiden. Und auch, wenn diese kurzen Blutzuckerspitzen nach dem Essen sich nicht direkt auf den HbA1c auswirken, gesund sind sie trotzdem nicht. Zu guter Letzt war ich mit dem Spritz-Ess-Abstand zwar immer recht diszipliniert, aber es lässt sich eben dann doch nicht immer genau planen, wann es Essen gibt und so erlebt man damit auch schon mal die ein oder andere böse Überraschung.
Als mein Diabetologe mir im Juli Fiasp vorschlug, war ich gleich begeistert, weil ich schon viel darüber gehört und gelesen hatte und es gerne ausprobieren wollte. Ich bekam dann fünf Ampullen zum Testen mit. Meine Einstellungen in der Pumpe sollten erst einmal gleich bleiben.

 

Versprechen und Realität

Nun nochmal zu Fiasp an sich. Wie gesagt, soll es schneller sein als Novo Rapid, und zwar ganze 10 bis 12 Minuten. Zudem soll es in der ersten halben Stunde auch noch eine im Vergleich zu NovoRapid 74 % höhere Insulinwirkung haben. Geschehen soll das durch den Zusatz von Vitamin B3 und L-Arginin (eine natürlich vorkommende Aminosäure).

Von den Zahlen beeindruckt, ertappe ich mich noch immer oft dabei, den Spritz-Ess-Abstand einfach ganz wegzulassen, aus Angst, dann doch zu schnell zu stark zu sinken. Das ist aber, wie ich festgestellt habe, nicht wirklich ratsam, zumindest nicht, wenn man vorher einen Spritz-Ess-Abstand von 15-30 Minuten benötigt hat.

Nach meiner Erfahrung wirkt Fiasp tatsächlich schneller als NovoRapid, aber ein gewisser Abstand zum Essen muss trotzdem noch eingehalten werden (simpelste Mathematik eigentlich, wenn man von 10 bis 12 Minuten schnellerer Wirkung ausgeht, bleibt für mich immer noch ein Abstand von ca. 5-20 Minuten).
Nun ist es so, dass das Insulin bei mir zwar schneller wirkt, aber auch nur dann, wenn ich mit meinen Werten im Normbereich bin. Habe ich mal die 250 mg/dl überschritten, dauert es wirklich ziemlich lange, bis das Fiasp wirkt. Ich musste da schon mal gut 2-4 Stunden warten und mehrfach korrigieren, um überhaupt wieder unter 200 mg/dl zu kommen (ohne Ketone natürlich). Allerdings hatte ich dieses Problem auch bei NovoRapid, sodass es für mich kein direkter Nachteil ist.

Wie sieht es jetzt mit meinen Einstellungen in der Pumpe aus? Wie gesagt, laut meinem Diabetologen sollte ich ja alles unverändert lassen. Und was habe ich letztlich getan...? - Alles geändert. Meine Basalrate ist etwas höher, meine KE- und Korrektur-Faktoren dafür etwas niedriger. Die Wirkdauer habe ich auf 3 Stunden eingestellt (bei NovoRapid hatte ich 4), bin mir aber teils noch unsicher, ob es nicht doch sogar etwas länger wirkt. (*Nachtrag nach 2 Jahren: Achtung, Fiasp wirkt, ähnlich wie NovoRapid und alle weiteren schnellwirkenden Insuline 5 Stunden! Man lernt ja nie aus... ;) ) Ich kann auf jeden Fall sagen, dass Fiasp einem schon kleinste Fehler, vor allem in der Basalrate, nicht verzeiht und man schnell merkt, wenn man da etwas ändern muss. Auch jetzt, nach einem Monat, bin ich manchmal noch verwundert, wie so mancher Wert zustande kommt, obwohl die Basalrate laut mehreren Tests nun eigentlich stimmen müsste.

 

Nebenwirkungen?

Man liest bei Facebook die größten Horrorgeschichten von Gewichtszunahmen bis zu 5kg in den ersten paar Wochen. Von meiner Seite aus kann ich da Entwarnung geben: Ich habe nicht zugenommen.

Für die Gewichtszunahme gibt es für mich aber durchaus logische Gründe. Wenn man vorher eher mit längeren höheren Werten zu tun hatte, wurde auch eher Zucker und damit Kalorien über die Niere ausgeschieden. Das passiert im Idealfall mit Fiasp nicht mehr oder zumindest weniger und, zack, nimmt man mehr Kalorien auf. Andererseits ist es wohl auch möglich, dass sich durch das L-Arginin die Nährstoffversorgung der Muskeln verbessert und man eher dort zunimmt als tatsächlich an Fett. Das sind natürlich nur Theorien, die das Ganze aber meiner Meinung nach ganz gut erklärten könnten.

Im Übrigen muss ich mal loswerden, dass ich in jedem Fall lieber ein paar Kilo zunehmen würde und dafür bessere Werte hätte als mit weniger Gewicht herumzulaufen. Deswegen kann ich auch einige Leute, die mit Fiasp an sich total zufrieden waren, aber nur wegen einer Gewichtszunahme wieder schlechtere Werte in Kauf genommen haben und zurückgewechselt sind, nicht so ganz verstehen.

 

Eine Nebenwirkung, die ich bestätigen kann, ist das Brennen. Ich habe das Bolus-Tempo meiner Pumpe auf "schnell" eingestellt, was bedeutet, dass pro Minute 15 Einheiten abgegeben werden. Nach ca. 3 Wochen fing es aber während einer Bolusabgabe von mehr als 2 Einheiten bei mir so schrecklich an zu brennen, dass ich es wirklich kaum aushalten konnte. Die gute Nachricht: Wenn ich das Bolus-Tempo auf "Standard" umstelle, merke ich von dem Brennen fast nichts mehr. Die schlechte: Das Standard-Tempo ist gerade für größere Boli m.E. echt ungeeignet, da es nur 1.5 Einheiten pro Minute abgibt. So verwendet man dann die Zeit, die man vorher beim Spritz-Ess-Abstand gespart hat, wieder dafür, den Bolus überhaupt abzugeben. Da heißt es also entweder Augen zu und durch, nur kleine KE-Mengen essen oder rechtzeitig abgeben.

 

Eine Rötung o.ä. habe ich bislang übrigens noch nicht bei mir entdeckt. Auch über Kopfschmerzen hatten manche geklagt, was ich zum jetzigen Zeitpunkt ebenfalls noch nicht beobachten konnte.

Bis auf das Brennen habe ich also keine Nebenwirkungen.

 

Fazit

Ja, Fiasp ist schneller als NovoRapid. Nein, ein Wundermittel ist es damit immer noch nicht, der Spritz-Ess-Abstand fällt (zumindest bei mir) trotzdem nicht weg und die schnelle Wirkung tritt auch nicht immer so ein wie gewünscht.

Dennoch empfinde ich Fiasp im Vergleich zu NovoRapid als Verbesserung. Wenn ich mich tatsächlich traue, und einen Abstand von ca. 10 Minuten zum Essen einhalte, sind diese auch nach dem Essen besser als bei NovoRapid. Da ich leider ja das Freestyle Libre wegen meiner Allergie nicht nutzen kann, kann ich aber auch nicht genau sagen, wie hoch die Spitzen bei Fiasp vielleicht trotzdem noch sind. Ich hoffe, dass sich das noch genauer zeigt, wenn ich hoffentlich im nächsten Jahr mein CGM kriege. Bis dahin hoffe ich, dass ich keine weiteren Nebenwirkungen feststellen kann und das Insulin weiter verwenden kann.

 

Nachtrag nach längerem Testen von Fiasp: Mittlerweile verwende ich Fiasp nicht mehr. Die von mir in diesem Artikel so hochgelobte schnelle Wirkung trat irgendwann nicht mehr ein. Das konnte ich deutlich an meinem CGM, das ich im März 2018 bekommen habe, feststellen. Teils habe ich dort bis zu 45 Minuten warten müssen, um überhaupt eine Wirkung zu bemerken. Dazu kam, dass Fiasp, wenn man länger bei hohen Werten hing, sehr lange brauchte, um diese wieder herunterzubringen. Oft habe ich 2-3 Korrekturen gebraucht, um wieder auf einen normalen Wert zu kommen. Hinzu kam noch das Brennen, das ich ja auch in diesem Artikel schon beschrieben hatte. Ich habe mich irgendwann doch wieder für die "Augen zu und durch"-Variante mit der schnelleren Bolusabgabe entschieden, da die "Standard-Abgabe" für einen Kohlenhydrat-Junkie wie mich einfach viel zu lange dauerte. Aber Fiasp brennt dabei einfach extrem (zumindest bei mir - und von vielen anderen habe ich das auch gehört) und da dann auch noch der langsame Wirkeintritt hinzukam, war für mich klar: Fiasp hat keine Vorteile mehr für mich. Ich bin dann auf Humalog gewechselt und verwende das aktuell immer noch. 100% zufrieden bin ich damit auch nicht, da Fiasp in der ersten Zeit schon wirklich merklich schneller anflutete als jetzt Humalog, aber zumindest kann ich nach ca. 20-30 Minuten sehen, dass die Wirkung eintritt. Ich kenne viele, die nach einer gewissen Zeit von Fiasp wieder zurückgewechselt haben - umgekehrt kommen viele aber auch toll damit klar. Man muss vermutlich für sich selbst austesten, wie man klarkommt. Einen Versuch ist es allemal wert, wenn man aktuell unzufrieden ist.

 

Wie sind eure Erfahrungen mit Fiasp? Habt ihr noch andere Vergleichsinsuline als NovoRapid und ist das Fiasp hier im Vergleich auch schneller? Musstet ihr eure Einstellungen verändern? Schreibt mir gerne in den Kommentaren oder auf Facebook!

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Kommentare: 8
  • #1

    Jochen (Samstag, 09 September 2017 08:05)

    Hallo Caro,
    Danke für diesen sehr informativen Post. Ich bin im Juni von Humalog zu Fiasp gewechselt und kämpfe vor allem mit den langsam wirkenden Korrekturen, wie sie auch Du beschreibst. Das hat bei meinen Ärzten bisher eher ein großes Fragezeichen produziert.
    Die Kurven sind aber viel flacher geworden, so dass ich manche Zickigkeit von Fiasp ("Ich kann auf jeden Fall sagen, dass Fiasp einem schon kleinste Fehler, vor allem in der Basalrate, nicht verzeiht") eben in Kauf nehmen muss.
    Schönes Wochenende!
    Jochen

  • #2

    Martin (Donnerstag, 11 Januar 2018 17:11)

    Fiasp ist nicht unbedingt für die Pumpe geeignet. Nach 1 1/2 bis 2 1/2 Tagen wird das Insulin nur noch zögerlich bis garnicht aufgenommen. Und schwupp ist der Zucker bei über 300 und die Ketoazedose im Anmarsch.
    Fatal: ich gehe abends mit einem guten Wert ins Bett und nachts hört das Fiasp auf zu wirken. Toll!
    Novo Nordisk behauptete, das Problem nicht zu kennen. Es sei wohl einmalig. Liest man aber Foren, so erennt man, dass das sehrwohl immer wieder passiert. Die Wirkkurve von Fiasp ist klasse. Das Risiko ist mir aber deutlich zu hoch, sodass das Experiment "Fiasp" für mich an dieser Stelle beendet ist.

  • #3

    Sabine (Donnerstag, 08 Februar 2018 12:04)

    Ich habe mich auch auf das Experiment Fiasp in meiner Patch-Pumpe eingelassen und dies genau heute morgen beendet.
    Das Insulin wirkt am 1. Tag noch gut, am 2. Tag schon schlechter und am 3. Tag konnte ich gar keine Reaktion mehr erkennen. Außerdem wurde die Einstichstelle rot, dick und heiß. Lt. meiner Diabetes-Beraterin reagiere ich wohl allergisch auf die Zusatzstoffe. Also zurück zum guten, alten Humalog :-) Schade...

  • #4

    Frank (Donnerstag, 01 März 2018 22:06)

    Hi Caro,
    habe beim Suchen deine Seite gefunden und muss sagen stark von Dir. Das gibt mir Kraft. Danke�

  • #5

    Henrik (Donnerstag, 22 März 2018 20:15)

    Ich bin vor knapp zwei Monaten von Novo Rapid auf Fiasp umgestiegen. Meine Erfahrungen sehen wie folgt aus:
    Pumpenträger sollten unbedingt berücksichtigen, dass kein Spritz-Ess-Abstand einzuhalten ist. Bei Werten im Normbereich bis 7,5 mmol/l (135 mg/dl) gebe ich den Bolus erst nach der Mahlzeit, da sonst eine Unterzuckerung die Folge ist und dann wird es im späteren Verlauf eher schwierig. Meistens reicht ein Blättchen Dextrose nicht aus und danach kommt z.B. bei einem gut gefüllten Teller Nudeln mit Tomatensoße ein fataler Blutzuckeranstieg den ich prima über mein CGM beobachten kann. Hohe Glukose-Werte bekomme ich trotz der vermeintlich schnelleren Wirksamkeit schlecht in Griff d.h. nicht selten erst mit einer zweiten Korrektur. Die Rede ist hier von Werten über 12 mmol/l.
    Ebenfalls verhält es sich beim Essen von großen Mengen an Kohlenhydraten. Gerade deshalb habe ich mich für Fiasp entschieden damit ich im Urlaub, bei Feierlichkeiten und täglich nach dem Abendessen ohne Sorge eine Tafel Schokolade oder andere Süßigkeiten essen kann. Leider hat sich hier im Vergleich zum Novo Rapid nichts geändert. Somit muss ich mich weiterhin zügeln. Zudem kommt, dass ich seit Jahren das Gefühl habe ständig zu hungern. Bei 179 cm und ca. 65 bis max. 67 kg kein Grund zu verzichten.
    Ich werde mir im nächsten Quartal wieder Novo Rapid verschreiben lassen. Für mich sind die permanenten leichten und dann anhaltenden Unterzuckerungen, sowie die schlechter korrigierbaren Überzuckerungen das ausschlaggebende Argument. Ein brennendes Gefühl beim Bolus kann ich auch, allerdings nicht permanent, bestätigen. Das kenne ich in abgeschwächter Form und seltener vom Novo Rapid.

  • #6

    Martin (Mittwoch, 18 April 2018 17:21)

    Hallo bin auch auf Empfehlung meines Arztes vom Humlag (nach 15Jhr.) seit 3 Monaten auf Fiasp umgestiegen und kämpfe mit den folgenden Punkten ohne viel Erfolg. Verwende ein CGM somit kann ich die Werte Live beobachten.

    Wie hier mehrmals betont habe ich auch folgende probleme:

    1.) Blaue flecken an den stichstellen (hatte in den 35 Jhr. fast nie)
    2.) leichte Gewichtszunahme
    3.) Nach dem Essen schießt der Blutzuckerwert bis in die Höhe obwohl ich Spritz-Ess-Abstand einhalte. Sollte ich mehr spritzen, mit der Annahme, dass die Dosis zu wenig, dann lande ich im Keller
    4.) Es dauert sehr lange bis hohe Blutzuckerwerte runter gezogen werden (bis2-3 Std.)
    Der fehler mit einem Boli nachzuhelfen ( was ich am Anfang getan habe) zieht mich dann tief in den Keller

    Habe angenommen dass ich falsche Nadel oder Stichstellen getroffen habe, leider dies hat sich an der Anpassung an den Fiasp auch nicht geholfen.

    Habe nun eine letzte Vermutung, das der Novo Echo Pen defekt ist und nicht die eingestellte Dosis abgibt. Habe mit NOVO telefoniert, erhalte in den nächsten Tagen ein Ersatz, sollte sich die oberen Negativen Punkte sich nicht lösen, dann werde ich zwangsweise auf mein altes Humalog zurückkehren müssen.
    Dies waren meine Eindrücke innerhalb von 3 Monaten mit denen ich mich ünerhaupt nicht Wohlfühle...
    LG

  • #7

    Thomas (Montag, 14 Mai 2018 21:26)

    Seit Januar 2018 Spritze ich Fiasp und Toujeo.
    Was soll ich sagen?
    Ich esse kaum etwas, habe aber bereits 18kg zugenommen?
    Da bleibt mir wohl nichts Anderes übrig, als meinem Arzt zu sagen, dass Insulin beim besten Willen nichts für mich ist?
    Ich bin echt verzweifelt!

  • #8

    Maximilian HE (Freitag, 21 September 2018 08:06)

    Toller Beitrag!
    Ich nutze Fiasp jetzt seit ca. 9 Monaten und bin richtig zufrieden damit.
    Bei mir setzt es so ziemlich sofort ein, weshalb ich auf den SEA meist verzichten muss um Hypo's zu vermeiden. Gerade bei KH die langsamer verarbeitet werden.

    Alles in allem deckt sich meine Erfahrung, trotz Verzichts auf die Pumpe, mit Ihrer.
    Die Korrektur von Werten über 220, wohlgemerkt ohne Anzeichen von Ketonen, erfordern manchmal die 2-3 Fache Menge der zu erwartenden Menge. War beim Novo Rapid aber ähnlich wie Sie bereits beschreiben.

    Ich bin sehr zufrieden und kann jedem Typ 1 Diabetiker wärmstens Empfehlen das Insulin einmal zu testen.

    Grüße